| Autor |
Nachricht |
| < Wahl 2005 ~ 'Vorfahrt für Arbeit' = 'Vorfahrt für Arbeitgeber' |
|
Verfasst am:
23.08.2005 14:05
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
Verfasst am:
19.09.2005 11:57
|
|
|
|
|
| Wie, die Missstände noch verschärfen? Geht das denn noch nach 7 Jahren Rot-Grün? Es wäre doch wirklich Zeit für einen Wechsel. Soviel gelogen und betrogen wurde doch noch nie. Der gestrige Fernsehauftritt von Herrn Schröder hat doch bewiesen, wie unser Herr Bundeskanzler gestrickt ist. Das Wahlergebnis zeigt leider deutlich, wie desorientiert die Bevölkerung in Deutschland ist. Und daran sind auch sicherlich die Falschaussagen, oder besser das Verschweigen von Tatsachen, von Herrn Schröder & Co mit schuld. Zu Die Linke. PDS kann man nur sagen: Bravo, Deutschland hat bundesweit zwei Talkmaster mehr! |
|
|
|
|
|
 |
|
Verfasst am:
20.09.2005 13:33
|
|
|
Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Diedersdorf
|
|
Im Gegensatz zum Tenor vieler Kommentare zum Wahlausgang denke ich, dass die Wählerinnen und Wähler den im Bundestag vertretenen Parteien einen sehr deutlichen Auftrag erteilt haben:
Über die engstirnigen Parteiinteressen hinweg gemeinsame Lösungen zur Bewältigung der großen Probleme Deutschlands zu finden und dabei eine soziale Ausgewogenheit zu bewahren. Es geht nicht um die Frage, ob rot-grün, schwarz-gelb, die Ampel, die "Schwampel" oder schwarz-rot das Richtige bieten, sondern darum, wirklich sachbezogen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Der Wähler hat die Nase voll davon, dass nur schwarze, rote, grüne oder gelbe Gedanken jeweils für sich allein die reine Lehre bedeuten sollen. Er möchte Zusammenarbeit - so wie dies z.B. seit vielen Jahren in vielen kommunalen Vertretungen recht gut funktioniert. Warum ist es z.B. in Großbeeren möglich, dass trotz der vier verschiedenen Fraktionen in der Gemeindevertretung die weit überwiegende Mehrzahl der Beschlüsse einstimmig gefasst wird?
Derartige Fragen sollten jetzt in Berlin zwischen den Parteien erörtert werden und nicht, wie man an die Macht kommen oder sie erhalten kann. |
|
|
|
|
|
 |
|
Verfasst am:
21.09.2005 07:55
|
|
|
Anmeldungsdatum: 21.09.2005
Beiträge: 151
Wohnort: Großbeeren
|
|
Es ist auch ein wenig viel verlangt, von denjenigen, die sich Monatelang bekämpft haben, jetzt sofort Pragmatismus zu erwarten.
Ich denke, wir warten mal ab, bis das Adrenalin wieder runter ist, und dann wird es auch zu Lösungen kommen.
Man muss ohnehin erst die Sachtheman und danach die Ämterverteilung angehen. Zur Zeit redet man viel zu viel darüber, wer nun Kanzler werden soll.
Gruß |
|
|
|
|
|
 |
|
Verfasst am:
22.09.2005 08:03
|
|
|
|
|
Anhand des Wahlergebnisses kann doch nicht von einem eindeutigen Auftrag gesprochen werden und schon gar nicht für Rot-Grün. Es ist aber äußerst erschreckend, wie unser Herr Noch-Bundeskanzler versucht, mit allen Mitteln und Tricks, seine Machtposition zu erhalten:
Die SPD will sich durch eine Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages vor der Union zur größten Fraktion machen. Die Änderung zielt darauf ab, die bisherige Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU zu sprengen.
Was kommt als nächstes, die Änderung unser Verfassung? Das wäre dann der klare Weg von einer Demokratie in eine Diktatur.
Zum Glück läuft es in Großbeeren anders, aber hier geht es um Kommunalpolitik (mit anderen Problemen und Aufgaben als in der Bundespolitik) und nicht um die Zukunft eines ganzen Landes. |
|
|
|
|
|
 |
|
Verfasst am:
23.09.2005 09:59
|
|
|
Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 219
Wohnort: Diedersdorf
|
|
Der Auftrag ist schon eindeutig, nämlich die Probleme gemeinsam zu lösen und sich davon zu verabschieden, nur im Sinne des bürgerlichen Lagers oder nur im Sinne von rot-grün zu denken.
Kompromisse sind gefragt, die sich aus den jeweils guten Teilen der Vorstellungen der einzelnen Parteien zusammensetzen. Es gibt eben weder einen Alleinauftrag für schwarz-gelb noch einen für rot-grün. Zu Kompromissen gehört jedoch zwingend auch die Kompromissfähigkeit der Beteiligten. Wenn die bei den bisherigen "Köpfen" aus - sogar nachvollziehbaren Gründen - nicht gegeben ist, sollten insbesondere die beiden großen Parteien darüber nachdenken, ob sie nicht über genügend fähige andere Kandidaten in den eigenen Reihen verfügen, mit denen eine Zusammenarbeit mit der (ebenfalls erneuerten) Mannschaft der anderen Seite möglich ist.
Diese grundsätzliche Situation ist in der Bundespolitik nicht anders als in der Kommune, auch wenn sich die Problemstellungen und Aufgaben natürlich im Einzelnen deutlich unterscheiden.
Carl Ahlgrimm |
|
|
|
|
|
 |
|
Verfasst am:
24.11.2006 16:20
|
|
|
|
|
| merkelsfeind hat folgendes geschrieben:: |
Ich denke mit einem Wahlsieg der CDU werden wir die bedauerlichen Missstände in Deutschland nur verschärfen, und dem Manchester-Kapitalismus alle Türen öffnen.
Oder glaubt wirklich noch jemand an die Soziale Marktwirtschaft?
Kleine Entscheidungshilfe: http://www.netzeitung.de/wirtschaft/oekonomenzurwahl/354352.html
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|